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Schankwirt Caspar Schulte aus Westerwiehe, einem heutigen Ortsteil der Stadt Rietberg, wurde in der Familienchronik als Gründer der Gaststätte und späteren Bäckerei in Neuenkirchen, im Jahre 1780 namentlich das erste Mal erwähnt.


Seit dieser Zeit befindet sich der Betrieb im Familienbesitz. Nur zweimal während dieser langen Geschichte hat ein Sohn den Betrieb übernommen. Mit der Übergabe des Betriebes an die Töchter wechselte auch jedes Mal der Name. So erklärt sich der Wechsel von Schulte zu Schultze danach Hartmann, Hanhoff und schließlich Liening. Seit dem Jahre 1983 wird die Firma als GmbH geführt, so dass es keinen Namenswechsel mehr gab, als die jetzige Besitzerin, Karin Holznienkemper, geb. Liening den Betrieb gemeinsam mit ihrem Mann übernahm. Unterstützt werden diese mittlerweile von Ihrer Tochter Corinna Hansmeier, die sich auf die Fortführung des Familienunternehmens vorbereitet.

 

Im Jahre 1856 machte der Bäckermeister Gerhard Hartmann (Ur- Ur- Großvater der jetzigen Generation) seine als „Kreuzbrötchen“  bekannten Produkte zu einem festen Begriff im Ort. Zur damaligen Zeit gehörte auch ein Gaststättensaalbetrieb zum Haus. Hier feierten die früheren Generationen zünftige Jubel- und Hochzeitsfeste. Ebenfalls angeschlossen war ein sogenannter „Kolonialwarenhandel“. Der Bäckermeister Hubert Liening (Großvater) war bekannt für seinen Westfälischen Pumpernickel und das Speiseeis.
 
In der Schaffenszeit von Bernhard und Irmgard Liening wurden erste umfassende Veränderungen vorgenommen: Die Restbestände der Landwirtschaft wurden gänzlich abgeschafft, der Saalbetrieb für Hochzeits- und Jubelfeiern wurde eingestellt – die Bäckerei wurde mehrfach erweitert und modernisiert, ein Café wurde eingerichtet und aus dem Kolonialwarenhandel entstand ein moderner Lebensmittelmarkt.
 

Die Spezialität von Großvater Hubert -Pumpernickel- und Speiseeisherstellung- wurde weiterhin gepflegt. Viele Hochzeiten wurden mit den beliebten Eisbomben beliefert. Bernhard Liening engagierte sich außerdem in der Bäckerinnung Gütersloh. Hier war er 17 Jahre als Obermeister tätig. Seit dem Jahr 1988 führt die jetzige Generation, das Ehepaar Hans-Dieter und Karin Holznienkemper, das Traditionsunternehmen weiter.

Unter Ihrer Führung fand der starke Ausbau zum Filialbetrieb statt, sodass mittlerweile 22 Filialen zum Backhaus Liening zählen.

Im Jahre 1990 wurde die 1. Filiale eröffnet.  Damit begann ein stetiger Wachstum der Produktion. Bereits im Jahr 1996 wurde der Neubau einer Produktionshalle an der Konrad Adenauer Str. 18 in Rietberg notwendig. Im Jahr 1999 wurde dann das Stammhaus in Neuenkirchen umgebaut. Die früheren Produktionsräume wurden zum Ladengeschäft hinzugenommen und die Verkaufsfläche verdoppelt. Anschließend wurde das Geschäft an die Firma Lüning (EDEKA) verpachtet. Bis heute wurden stetig Filialen modernisiert, renoviert und neueröffnet. Im Jahre 2015 musste das Backhaus an der Konrad-Adenauer-Str. nachziehen und erneut erweitert werden.
    
Im Vordergrund steht im Hause Liening das Backen. Um die größtmögliche Frische zu bieten werden fast alle Brötchen in den Filialen gebacken und dies von morgens früh, bis abends spät.
 
Die Inhaber legen Wert auf qualitativ hochwertige Backwaren nach dem Prinzip aus der Region für die Region. Herzstück der Backwaren ist der hauseigene Sauerteig. Vorteige und lange Reifezeiten sorgen für ausgezeichneten Geschmack. Übrigens die beliebten Feierabendbrötchen werden alle von Hand geschnitten und wenn man genau hinschaut erkennt man auch hier wieder ein Kreuz.


 

 

 

Filialen

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Mastholte
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Lippstadt
Langenberg
Langenberg
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Rietberg - Bokel
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Verl
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Benteler